Wenn wir an gesunde Haarpflege denken, kommen uns oft Shampoo, Conditioner oder Stylingprodukte in den Sinn. Doch eine der wichtigsten Grundlagen für kräftiges, glänzendes Haar liegt tiefer: in der Kopfhaut – genauer gesagt im Scalp Microbiome, also der natürlichen Mikroflora der Kopfhaut.
Dieses Mikrobiom ist ein feines Ökosystem aus Mikroorganismen, das die Kopfhaut schützt, die Hautbarriere unterstützt und mitbestimmt, wie gesund Haar an der Wurzel wachsen kann. Ist es im Gleichgewicht, profitieren Kopfhaut und Haar gleichermaßen. Typische Merkmale sind:
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eine beruhigte, widerstandsfähige Kopfhaut
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weniger Trockenheit, Spannungsgefühl und Juckreiz
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ein ausgeglichener Ansatz (nicht zu schnell fettend)
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weniger Schuppenbildung
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insgesamt vitaler wirkendes Haar vom Ansatz bis in die Längen
Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, reagiert die Kopfhaut oft sensibel. Häufige Anzeichen sind Trockenheit, Juckreiz, Schuppen oder ein schneller fettender Ansatz. Und auch das Haar selbst leidet: Es wirkt glanzlos, kraftlos und wird schneller splissanfällig – denn ein irritiertes Umfeld an der Haarwurzel zeigt sich immer irgendwann auch in den Längen.
Was bringt das Scalp Microbiome aus dem Gleichgewicht?
Das Mikrobiom der Kopfhaut ist sensibel und wird von vielen inneren und äußeren Faktoren beeinflusst, zum Beispiel:
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zu häufiges oder zu aggressives Waschen, das die natürliche Schutzschicht stört
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Umweltfaktoren wie Feinstaub, UV-Strahlung oder trockene Heizungsluft
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Stress und hormonelle Schwankungen, die das Hautmilieu verändern können
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zu viele oder ungeeignete Produkte (Ablagerungen/Build-up, austrocknende Stylings)
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Ernährung & Lebensstil, etwa Schlafmangel oder Nährstoffdefizite

